Emerenz-Meier-Haus

„Jetzt wurde unser Traum Realität“, schwärmte Alex Nodes, damaliger Vorsitzender des Emerenz-Meier-Haus-Vereins. Mit dem Ziel, das Geburtshaus der Dichterin im Herzen Schiefwegs vor dem Verfall zu retten und ein Wirtshaus samt Museum einzurichten, schlossen sich im Jahr 1997 ambitionierte Bürger zum Förderverein zusammen, der mittlerweile gute 200 Mitglieder zählt.

Nach harter Arbeit mit viel Herzblut erstrahlte 2001, vier Jahre später das Haus in neuem Glanz, war es unter Denkmalauflagen für 700.000 Euro liebevoll renoviert worden.

Seitdem hat auch im Paterre des Hauses das, nun schon überregional bekannte Wirtshaus ‚zur Emerenz‘ seinen unverwechselbaren Platz gefunden.

Für das Museum musste der Verein nochmals 300.000 Euro aufbringen. Rund 100.000 Euro davon akquirierten die Vereinsmitglieder bei privaten Sponsoren, der Rest stammt aus EU-Fördertöpfen. Das Fotoatelier Seidel in Krumau hat das Projekt als tschechischer Kooperationspartner unterstützt.

Seit nun zwei Jahren verbindet das Haus mit dem Museum ‚Born in Schiefweg‘ seine Besucher nicht nur mit der bewegten Vergangenheit. Es führt Menschen auch in eine gemeinsame Zukunft: Im schönsten Raum des Hauses kann geheiratet werden. Die Stadt Waldkirchen, ihr Standesamt und das Emerenz-Meier-Haus machen eine Trauung in unvergesslicher Umgebung und Atmosphäre möglich – ‚Married in Schiefweg‘