Das Konzept

Unter der inhaltlichen Begleitung von Literaturwissenschaftler Dr. Hans Göttler, Universität Passau, und dem Karlsruher Migrationsforscher Dr. Friedemann Fegert konzipierte das Planungsbüro Atelier & Friends aus Grafenau für „Born in Schiefweg“ acht Themenräume im Obergeschoß des Emerenz-Meier-Geburtshauses: „Die Mühsal“, „Die Gabe“, „Die Auflehnung“, „Die Unruhe“, „Die Beziehungen“, „Die Projektion“, „Die Auswanderung“ und „Die Neue Welt“.

Das Museum lebt vom Spannungsfeld aus Reduktion und kreativ inszenierten Räumen. Dass die Besucher Informationen über interaktive Installationen und Audioguide erhalten – als Sprecher konnten Ilse Neubauer und Wolf Euba gewonnen werden –, unterstützt die Idee der Planer, große innenarchitektonische Gesten mit malerischen Details zu verknüpfen. Hauptexponat ist das denkmalgeschützte Haus selbst.

Viele der Besucher, die für den Museumsrundgang zunächst nur eine Stunde einplanten, entscheiden sich, bald noch einen vertiefenden Besuch folgen zu lassen. Da zugleich im Parterre das Wirtshaus „Zur Emerenz“ zum Speisen und Verweilen einlädt, wird mit einem Besuch in Schiefweg aus einem üblichen Tag sehr sicher ein besonderer werden.